Infos zu Eigenbluttherapie

Die Eigenbluttherapie hat in der Naturheilkunde eine lange Tradition. Sie ist eine Reiz- und Umstimmungstherapie, die das körpereigene Abwehrsystem anspricht und aktiviert. Dem Patienten wird Blut aus der Vene entnommen und dann in den Muskel zurück injiziert. Durch die Verweilzeit außerhalb des Körpers verändert sich das Blut so, dass es bei der Reinjektion die an der Immunabwehr beteiligten Zellen aktiviert. Es existieren verschiedene Methoden der Eigenbluttherapie: unverändertes Eigenblut als Grundlagentherapie oder Eigenblut mit medikamentösen Zusätzen.

Anwendungsbeispiel:
Die Eigenbluttherapie kann bei Allergien, Hauterkrankheiten, Entzündungen und Infektionen eingesetzt werden. Die körpereigenen Abwehrkräfte werden stimuliert, sodass u.a. Heilmechanismen in Gang gesetzt werden, die das Immunsystem stabilisieren können.

Behandlung:
Zur allgemeinen Immunstabilisierung bietet sich eine Kurbehandlung zum Frühjahr und Herbst an. In einer Behandlungsphase sollten 10 bis 12 Injektionen verabreicht werden mit 2 Anwendungen pro Woche. Es muss zunächst eine akute Infektionskrankheit ausgeschlossen werden. Danach werden ca. 3ml Blut aus der Armvene entnommen, mit 1 Ampulle eines homöopathischen Immunstimulanz vermischt und wieder intramuskulär injiziert.