Infos zu Führerscheinentzug - Vorbereitung der MPU-Untersuchung

In der Straßenverkehrsordnung ist ein Blutalkoholspiegel von 0,5 % als Obergrenze zur Fahruntüchtigkeit verankert. Unter bestimmten Umständen, oder nach einem Verkehrsunfall kann diese Grenze auch individuell deutlich nach unten korrigiert werden. Wenn Ihnen jedoch einmal der Fehler unterlaufen ist, das berühmte "eine Bier zuviel" getrunken zu haben, dann ist selbstverständlich ihr Hauptinteresse, den Führerschein schnellstmöglich zurück zu bekommen.
In einem solchen Fall steht Ihnen häufig die MPU (Medizinisch-Psychologische-Untersuchung) oder landläufig auch "Idiotentest" beim TÜV bevor. Vor der Zulassung zu dieser Untersuchung verlangt der TÜV innerhalb einer gewissen Zeitspanne 4 oder 5 Blutabnahmen mit Untersuchung verschiedener Laborwerte. Hierzu gehören die Leberwerte, das Blutbild und der CDT - Wert, der eine Aussage über den Alkoholkonsum der letzten 14 Tage trifft.

Durchführung
In der Regel wird ca. alle 2 Monate Blut abgenommen und die o.g. Werte bestimmt. Auf diese Weise hat man nach einem 3/4 Jahr 4 Blutabnahmen zusammen und kann sich bei der MPU anmelden.